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Zellulosewand

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Pflanzenzellen haben eine dicke, relativ starre Außenschale: die Zellulosewand, auch Cellulose-Skelettmembran genannt;

Primäre und sekundäre Zellulosewände

Junge Pflanzenzellen haben eine dünne und flexible Zellulosewand namens Hauptwand.

Die Primärwand ist elastisch, um Zellwachstum zu ermöglichen. Nachdem die Zelle zu voller Größe und Form gewachsen ist, bildet sie sich sekundäre Wanddicker und steifer. Die Zellulose, die die Sekundärwand bildet, wird durch die Plasmamembran ausgeschieden und lagert sich zwischen dieser und der Innenfläche der Primärwand ab, an der sie stark haftet.

Aufbau der Zellulosewand

Die Pflanzenzellwand besteht aus langen und widerstandsfähigen Mikrofibrillen aus Polysaccharidcellulose. Cellulose-Mikrofibrillen werden durch eine Matrix aus Glykoproteinen (zuckergebundenen Proteinen), Hemicellulose und Pektin (Polysacchariden) zusammengehalten.

Die molekulare Struktur der Zellulosewand entspricht dem Prinzip von Stahlbeton, bei dem lange, stabile Eisenstangen in Zement und Steinmörtel getaucht werden.

In der Zellwand entsprechen die Cellulosemikrofibrillen den Eisenstäben des Betons, während die Glykoproteine ​​und Matrixpolysaccharide dem Mörtel entsprechen.


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