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Sind alle taxonomischen Gruppen eindeutig benannt?

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Das Linnaean-Klassifikationssystem klassifiziert und gruppiert Organismen in taxonomische Gruppen: Königreich, Stamm, Klasse usw. Offensichtlich wird eine Klade auf jeder taxonomischen Ebene eindeutig durch ihre Klassifizierung auf dieser Ebene und alle ihre Eltern in der Hierarchie bestimmt, z. B. Königreich = Bakterien, Stamm = Firmen, Klasse = Clostridien identifiziert eine Gruppe von Bakterien eindeutig. Aber ist diese Gruppe auch eindeutig identifiziert durch just Clostridien? Oder gibt es Situationen, in denen zwei Phylums Klassen mit demselben Namen enthalten können?

Da Gattungen und Arten typischerweise verwendet werden, um Organismen zu identifizieren, würde ich annehmen, dass zumindest Kombinationen dieser einzigartig sind. Wie @Jam in den Kommentaren betonte, reicht Spezies allein nicht aus. Beachten Sie jedoch, dass ich nicht Frage nach dem binomialen Namen für eine Art - Ich frage nach der Einzigartigkeit zwischen höheren Aggregationsebenen wie Klasse, Ordnung und Familie.


Es gibt einige biologische Homonyme (insbesondere auf Gattungsebene, nach denen Sie anscheinend nicht fragen). Auf familientaxonomischer Ebene listet das Interim Register of Marine and Nonmarine Genera (IRMNG) derzeit 100 Familiennamen auf, die für zwei oder mehr verschiedene Taxa verwendet werden.


Internationaler Code der Botanischen Nomenklatur (ICBN) | Taxonomie

Der Name ist das Bezugsmittel für alle lebenden und nicht lebenden Dinge. Jedes dem Menschen bekannte Objekt erhält einen Namen, um Ideen darüber zu beschreiben und zu kommunizieren. Der Name kann in verschiedenen Sprachen und an verschiedenen Orten unterschiedlich sein. Die Kunst, das Objekt zu benennen, wird als Nomenklatur bezeichnet. Und wenn es um die Benennung von Pflanzen geht, nennt man das Botanische Nomenklatur.

Der Prozess der Benennung von Pflanzen auf der Grundlage internationaler Regeln, die von Botanikern vorgeschlagen wurden, um ein stabiles und universelles einheitliches System zu gewährleisten, wird als botanische Nomenklatur bezeichnet.

Der gebräuchliche Name ist derselbe der Pflanze in einem bestimmten Gebiet oder einer bestimmten Ortschaft, die von den Menschen dieses bestimmten Gebiets gegeben wurde. Solche Namen variieren von Ort zu Ort und von Sprache zu Sprache. Es ist anfällig. In Indien ändert sich der Name sogar mit dem Dilekt.

Um die Probleme der gebräuchlichen Namen zu überwinden, haben Wissenschaftler Namen so vorgeschlagen, dass sie in der Welt akzeptiert und international verwendet werden. Aber auch hier bleibt das Problem dasselbe, nämlich die Sprache, die nicht universell ist. So vereinbarten die Botaniker, bestimmte Regeln und Bedingungen festzulegen. Der Hauptvorschlag war, dass die Sprache des Namens Latein sein sollte.

Es ist weil:

(a) Die Sprache ist derzeit keine Landessprache eines Landes.

(b) Nur aus dem Lateinischen abgeleitete europäische Sprachen.

(c) Ehemalige europäische Gelehrte lernten ihre Fächer auf Latein. Viele bisherige botanische Literatur ist nur in lateinischer Sprache verfasst.

Während 1600 bis 1850 n. Chr. hatte Europa, insbesondere Griechenland, die Welt der Wissenschaften dominiert. Die Sprache war Latein, aber die Schrift war römisch.

Binomischen Nomenklatur:

Linné schlug zum ersten Mal vor, dass jedes Lebewesen einen bionomischen Namen hat, d. h. einen Namen mit zwei Beinamen. Einer ist generisch und der andere ist ein spezifischer Beiname. Wenn ein Organismus auch eine Varietät hat, wird der Name trinomial.

Linné schlug in Fundamental Botanica (1736) und Critica Botanica (1737) einige Regeln für Gattungsnamen von Pflanzen vor. A.P.de Candolle schlug erstmals Regeln für die Nomenklatur von Pflanzen vor, die vom Internationalen Botanischen Kongress in Paris (1867) verabschiedet wurden.

Zum ersten Mal war es der schwedische Naturforscher Carolus Linnaeus, der 1753 damit begann, Pflanzen als Binomialnamen zu benennen. Es wurde in seinem Buch “Species plantarum” veröffentlicht.

Der Gattungsname ist immer ein Substantiv mit Farbe, Name oder Adjektiv, z. B. Sarracenia, benannt nach einem Wissenschaftler Michel Sarracin. Art ist immer ein Adjektiv, z.B. für weiße Blume ist es alba., für essbare ist es Sativa, schwarzes Farb-Nigrum usw.

Diese Namen werden nicht immer verwendet. Art kann ein Pronomen sein, z. B. Americana, Indica, Benghalensis usw. Es kann die Form eines Blattes (Pflanzencharakter) haben, z. B. sagittifolia, Name eines anderen Wissenschaftlers, dem die Pflanze gewidmet ist, z. B. Sahnii usw.

Vor der Mitte des 18. Jahrhunderts waren Pflanzennamen im Allgemeinen polynomial und bestanden aus mehreren Wörtern in einer Reihe. Linné schlug 1751 die elementaren Regeln in der Philosophia Botanica vor.

1813 schlug A.P.de Candolle in der Theorie elementaire de la botanique Einzelheiten zu den Regeln der Pflanzennomenklatur vor. Alphonse de Candolle, Sohn von A.P.de Candolle, berief nach langer Zeit eine Versammlung von Botanikern der Welt ein, um ein neues Regelwerk vorzustellen. Candolle berief 1867 den ersten Internationalen Botanischen Kongress in Paris ein.

Linneaus zu Tourneforte zu A.P.de Candolle machte Gesetze der botanischen Nomenklatur. Im Jahr 1867 wurde es dem Pariser Botanischen Kongress mit Prioritäten als Basiscode ohne Ausnahme vorgelegt.

Zuvor im Jahr 1787 legte Tourneforte 7 Gesetze fest:

ich. Pflanzen einer Gattung müssen denselben Gattungsnamen haben.

ii. Pflanzen verschiedener Gattungen müssen unterschiedliche Gattungsnamen haben.

iii. Wenn zwei Pflanzen denselben Namen haben, sollten sie von einem Ort verbannt werden.

NS. Wer eine neue Gattung gründet, sollte einen Namen geben.

v. Polynome sind ungültig.

vi. Generischer Name basierend auf Pflanzencharakter sollte gefördert werden.

vii. Technischer Begriff anstelle des generischen Namens ist ungültig.

Der erste Internationale Botanische Kongress fand im August 1867 in Paris statt. Etwa 150 amerikanische und europäische Botaniker wurden eingeladen, Gesetze für die botanische Nomenklatur (Lois de la nomenclature botanique) zu erlassen. Die Gesetze wurden Pariser Code genannt, da sie in der französischen Hauptstadt verabschiedet wurden.

Nach diesem Kodex wurde der Ausgangspunkt für alle Nomenklaturen mit Linné festgelegt. Die Prioritätsregel wurde als Grundlage für eine gültige Veröffentlichung angesehen, Autorenzitate waren sehr wichtig. Der Pariser Code weist viele inhärente Mängel auf. Nach einigen Jahren wichen die amerikanischen und britischen Botaniker von den Fahrgeschäften ab und begannen, einer neuen Regel namens Kew Rule zu folgen.

(B) Rochester-Code (1892):

N.L. Brittan leitete 1892 den Botanischen Kongress in Rochester, New York, USA. Der Pariser Code wurde modifiziert und mit neuen Empfehlungen als Rochester Code bezeichnet.

Einige wichtige Empfehlungen waren:

(i) Strikte Einhaltung der Prioritätsprinzipien.

(ii) Name und Datum der Veröffentlichung zur Auslegung der Priorität.

(iii) Annahme alternativer Binome aus der Anwendung der Prioritätsprinzipien auch im Fall von Tautonymen.

(iv) Etablierung des Typenkonzepts zur Feststellung der korrekten Namensverwendung.

Der dritte Internationale Botanische Kongress fand im Juni 1905 in Wien statt. Bei diesem Kongress wurde festgestellt, dass Linnaeus Species Plantarum (1753) der Ausgangspunkt für die Benennung von Gefäßpflanzen ist. Nomina genera conservenda, durch die generische Namen mit einer breiten Verwendung gegenüber früheren, aber weniger bekannten Namen erhalten bleiben. Tautonyme sind verboten und die Namen neuer Taxa werden von einer lateinischen Diagnose begleitet.

Der Botaniker, der den Rochester-Code vorgeschlagen hatte, war mit dem Wiener Code unzufrieden und weigerte sich 1907, ihn anzunehmen. Sie änderten den Rochester-Code in den amerikanischen Code um. Der amerikanische Kodex hält sich weder an das Prinzip der Nomina Generica conservenda noch an das Erfordernis der lateinischen Diagnose. Es akzeptiert das Typkonzept. Im American Code kann ein Binomial in keiner Weise erneut für eine Pflanze verwendet werden, wenn es zuvor für eine andere Pflanze verwendet wurde.

Der Vierte Internationale Botanische Kongress wurde 1910 in Brüssel abgehalten. Dieser Kodex akzeptiert unterschiedliche Ausgangspunkte für die Priorität der Namen von nicht vaskulären Pflanzen. Sie erkennt das Typenkonzept und die Systematik der Pharseologie der Wiener Regeln an.

(F) Cambridge-Code (1935):

Der Unterschied zwischen dem Wiener Code und dem amerikanischen Code wurde auf dem fünften Botanischen Kongress in Cambridge (1930) beseitigt.

Die in diesem Kodex vorgeschlagenen Bestimmungen lauten wie folgt:

(i) Das Typkonzept sollte verfolgt werden.

(ii) Es sollte eine Liste von Nomina Generica conservenda vorgelegt werden.

(iii) Tautonyme sollten verworfen werden.

(iv) Die lateinische Pflanzendiagnose ist nach dem 1. Januar 1932 erforderlich.

(G) Amsterdamer Code (1947):

Der Sechste Internationale Botanische Kongress wurde 1935 in Amsterdam abgehalten. Dabei wurde eine wesentliche Änderung der Regeln vorgenommen, dh ab dem 1. Januar 1935 gelten nur noch die Namen neuer Gruppen rezenter Pflanzen (außer Bakterien) als Gültigkeit veröffentlicht wenn sie eine lateinische Diagnose haben.

(H) Stockholmer Gesetzbuch (1952):

Der 7. Internationale Botanische Kongress fand 1952 in Stockholm statt. Zum ersten Mal wurde das Wort “Taxon” eingeführt, um eine taxonomische Gruppe oder Einheit zu bezeichnen.

Im Juli 1954 fand erneut der 8. Internationale Botanische Kongress in Paris statt. Hier wurde die Zwangsregel der lateinischen Diagnose abgeschafft und beschlossen, sie in englischer, französischer und deutscher Sprache zu veröffentlichen. Präambel und Grundsätze des Kodex wurden von den Regeln und Empfehlungen getrennt. Nomina Generica Conservenda et rejecienda wurde geändert und ergänzt.

Der 9. Internationale Botanische Kongress tagte im August 1959 in Montreal, wo ein Komitee eingesetzt wurde, um die Frage der Erhaltung von Familiennamen zu untersuchen. Nomina familiarum conservanda für Angiospermen wurde eingeführt. Der Kodex forderte auch, dass die Benennung fossiler Pflanzen den gleichen Linien folgen sollte wie die neuerer Pflanzen.

(K) Edinburgh-Code (1966):

Auf dem 10. Botanischen Kongress, der im August 1964 in Edinburgh stattfand, wurde der Bericht des Ausschusses vorgelegt. Danach sollte der Ausgangspunkt für Familiennamen die Genera Plantarum (1789) von A.L.de Jussieu sein.

Einige der Schreibweisen einiger Familien wurden geändert (z. B. Capparaceae für Capparidaceae und Cannabaceae für Cannabinaceae) in der Liste von Nomina familiarum Conservenda. Ein neues Komitee wurde gebildet, um an der Vorbereitung eines Glossars von technischen Begriffen zu arbeiten, das Annotated Glossary of Botanical Nomenclature genannt wurde.

Der 11. International Botanical Congress tagte im August 1969 in Seattle. Der Kodex wurde 1972 von F.A. Stafleu veröffentlicht. Seattle Code enthält die tautonymen Bezeichnungen von Taxa zwischen Gattung und Art und darunter. Code führte ein neues Wort Autonym ein, d. h. automatisch festgelegte Namen.

(M) Leningrader Gesetzbuch (1978):

Der 12. Internationale Botanische Kongress fand im Juli 1975 in Leningrad statt. Die Ergebnisse wurden 1978 veröffentlicht. Er enthielt geringfügige Änderungen, z. B. wurde das Konzept der Organgattungen für fossile Pflanzen abgeschafft. Der Code gilt nicht für Bakterien. Die Prinzipien der automatischen Typisierung wurden auf die Namen von Taxa über dem Familienrang usw. ausgedehnt.

Der 13. Botanische Kongress fand im August 1981 in Sydney statt und die Ergebnisse wurden 1983 veröffentlicht.

Der 14. Internationale Botanische Kongress fand 1986 in Berlin statt und die Ergebnisse wurden 1988 veröffentlicht. Auf dem Kongress wurde die Nomina Specifica Conservenda vorgestellt. Artikel 66 und 67 wurden gestrichen. In diesen beiden Arten wurden die Namen Triticum aestivum Linn und Lycopersicon esculentum P. Miller gegen die Prioritätsregeln konserviert, da diese Namen weit verbreitet waren und man dachte, dass es bei einer Änderung der Namen zu Verwechslungen kommen könnte.

Der 15. Internationale Botanische Kongress tagte 1993 in Yokohama in Japan. Der Kodex wurde ins Chinesische, Französische, Deutsche, Italienische, Japanische, Russische und Slowakische übersetzt.

Der 16. International Botanical Congress fand 1999 in St. Louis, Missouri, statt. Dieser Code ist auch in vielen Sprachen verfügbar. Der Kodex ist in Regeln, Artikel und Empfehlungen unterteilt. Es werden Regeln aufgestellt, um die Nomenklatur der Vergangenheit zu ordnen und der Zukunft Raum zu geben.

Empfehlungen befassen sich mit Nebenpunkten. Demnach werden künftig die Namen, die den empfohlenen nicht folgen, abgelehnt. Regeln und Empfehlungen gelten für alle lebenden und fossilen Organismen und Pilze, schließen jedoch keine Bakterien ein. Für Bakterien wurde der International Code of Nomenclature of Bacteria (ICNB) separat vorgeschlagen.

Derzeit sind die von Greuter 1999 vorgeschlagenen Regeln und Empfehlungen des St. Louis Code in der Praxis.

Der 17. Internationale Botanische Kongress tagte 2005 in Wien, sein Kodex ist jedoch noch nicht veröffentlicht.

Prinzipien des Internationalen Codes der Botanischen Nomenklatur (ICBN):

I. Die botanische Nomenklatur ist unabhängig von der zoologischen Nomenklatur. Der Code gilt gleichermaßen für Namen von taxonomischen Gruppen, die als Pflanzen behandelt wurden, unabhängig davon, ob diese Gruppen ursprünglich so behandelt wurden (Pflanzen umfassen keine Bakterien).

II. Die Verwendung von Namen taxonomischer Gruppen wird durch Nomenklaturtypen bestimmt.

III. Die Nomenklatur einer taxonomischen Gruppe basiert auf der Priorität der Veröffentlichung.

NS. Jede taxonomische Gruppe mit einer bestimmten Umschreibung, Position und Route kann nur einen korrekten Namen tragen, den frühesten, der den Regeln entspricht, außer in bestimmten Fällen.

V. Wissenschaftliche Namen taxonomischer Gruppen werden unabhängig von ihrer Ableitung als lateinisch behandelt.

VI. Die Nomenklaturregeln gelten rückwirkend, sofern sie nicht ausdrücklich eingeschränkt werden.

Die Grundsätze wurden 1983 festgelegt.

Präambel der ICBN 1983:

1 zu den einzelnen taxonomischen Pflanzengruppen.

Der Zweck der Benennung einer taxonomischen Gruppe besteht nicht darin, ihren Charakter oder ihre Geschichte anzugeben, sondern eine Möglichkeit zu bieten, sie zu verweisen und ihren taxonomischen Rang anzugeben. Der Kodex zielt darauf ab, eine stabile Methode zur Benennung taxonomischer Gruppen bereitzustellen, die die Verwendung von Namen, die Fehler oder Mehrdeutigkeiten verursachen oder die Wissenschaft verwirren könnten, vermeidet und ablehnt. Es vermeidet die nutzlose Erstellung von Namen.

2. Die Prinzipien bilden die Grundlage des Systems der Botanischen Nomenklatur.

3. Die detaillierten Bestimmungen sind in Regeln und Empfehlungen unterteilt. Den Regeln und den Empfehlungen werden Beispiele zur Veranschaulichung hinzugefügt.

4. Zweck der Regeln ist es, die Nomenklatur der Vergangenheit in Ordnung zu bringen und die der Zukunft vorzusehen, Namen, die einer Regel widersprechen, können nicht beibehalten werden.

5. Die Empfehlungen befassen sich mit Nebenpunkten, die eine größere Einheitlichkeit und Klarheit insbesondere in der künftigen Nomenklatur zum Ziel haben, Namen, die einer Empfehlung widersprechen, können daher nicht zurückgewiesen werden, sind aber keine Beispiele, denen man folgen sollte.

6. Die Bestimmungen, die die Änderung dieses Kodex gegenüber seinen letzten Entscheidungen regeln.

7. Die Regeln und Empfehlungen gelten für alle als Pflanzen behandelten Organismen (außer Bakterien), ob fossil oder nicht-fossil. Die Nomenklatur der Bakterien wird von der ICNB geregelt. Für bestimmte Pflanzengruppen sind besondere Bestimmungen erforderlich. Der Internationale Code für die Nomenklatur von Kulturpflanzen (1980) wurde von der Internationalen Kommission für die Nomenklatur von Kulturpflanzen angenommen, Bestimmungen für die Namen von Hybriden sind in Anhang I aufgeführt.

8. Der einzig richtige Grund für eine Namensänderung ist entweder eine vertiefte Kenntnis der Tatsachen, die sich aus einer angemessenen taxonomischen Untersuchung ergibt, oder die Notwendigkeit, die regelwidrige Nomenklatur aufzugeben.

9. In Ermangelung einer einschlägigen Vorschrift oder bei zweifelhaften Folgen der Vorschrift wird der etablierte Brauch befolgt.

10. Diese Ausgabe des Kodex ersetzt alle vorherigen Ausgaben.

Abteilung III. Governance des Kodex:

1. Der Kodex kann nur durch Beschluss einer Plenarsitzung eines Internationalen Botanischen Kongresses auf Beschluss der Sektion Nomenklatur des Kongresses geändert werden.

2. Ständige Nomenklaturkomitees werden unter der Schirmherrschaft der Internationalen Vereinigung für Pflanzentaxonomie eingerichtet. Die Mitglieder werden von einem Internationalen Botanischen Kongress gewählt. Die Ausschüsse sind befugt, Unterausschüsse zu kooptieren und zu bilden.

3. Das Nomenklaturbüro des Internationalen Botanischen Kongresses hat folgende Funktionäre:

(c) dem Generalberichterstatter und

4. Die Abstimmung über Nomenklaturvorschläge erfolgt auf zwei Arten:

(a) Vorläufige Abstimmung per E-Mail

(b) Endgültige und verbindliche Abstimmung in der Nomenklaturabteilung des Internationalen Botanischen Kongresses.

Einige wichtige Regeln und Empfehlungen:

1. Alle Pflanzen, die zu einer Gattung gehören, müssen mit dem Gattungsnamen der Quelle gekennzeichnet sein (Regel 213).

2. Alle Pflanzen, die zu verschiedenen Gattungen gehören, müssen mit verschiedenen Gattungsnamen bezeichnet werden (Regel 214)

3. Wer eine neue Gattung gründet, sollte ihr einen Namen geben (Regel 218).

4. Am besten eignen sich Gattungsnamen, die wesentliche Merkmale von Pflanzen oder ihr Aussehen wiedergeben (Regel 240).

5. Gattungsnamen, die eineinhalb Fuß lang, schwer auszusprechen oder unangenehm sind, sind zu vermeiden (Regel 249).

6. Der spezifische Name muss eine Pflanze von all ihren Verwandten unterscheiden (Regel 257).

7. Die Größe unterscheidet keine Arten (Regel 260).

8. Der ursprüngliche Standort der Anlage gibt keinen spezifischen Unterschied (Regel 264).

9. Für jede Art muss ein Gattungsname verwendet werden (Regel 284).

10. Der spezifische Name sollte immer dem generischen Namen folgen (Regel 285).

In Übereinstimmung mit der ICBN werden einige traditionelle Namen der Familien in ihre alternativen Namen geändert wie:

Compositae ist heute als Asterceae bekannt.

Gramineae ist heute als Poaceae bekannt.

Labiatae wird jetzt als Lamiaceae bezeichnet.

Palmae wird jetzt als Arecaceae bezeichnet.

Doldenblütler sind heute als Apiaceae bekannt.

Eine einzige Ausnahme von Artikel 52 des Kodex besteht darin, dass der Name Leguminosae nur so lange sanktioniert wird, wie er alle drei Unterfamilien Papilionoideae, Caesalpinoideae und Mimosoideae umfasst. Wenn die Unterfamilien in den Familienstatus hochgestuft werden, sollen die Papilionaceae Fabaceae genannt werden.

Autorenzitate:

Ein Name kann ohne den Namen des Autors nicht vollständig sein. Der Name des Autors wird abgekürzt, z. B. Linneaus wird als Linn oder L abgekürzt, Benthm als Benth Hooker als Hook, Roxburgh als Roxb, Lamark als Lamk usw.

Nach Artikel 46 müssen die Namensangaben eines Taxons richtig und vollständig sein. Es ist der Name des Autors anzugeben, der den Namen zuerst gültig veröffentlicht hat. Wenn der Name des Autors zu lang ist, sollte er abgekürzt werden. B. Hibisus L., Indigofera grandulosa var. Syskessi Baker, Solarium nigrum Linn etc.

Wenn eine Gattung oder ein Taxon eines niedrigeren Ranges in den höheren Rang geändert wird, aber seinen Namen oder Beinamen beibehält, muss gemäß Artikel 49 der Autor, der dies zuerst als legitimen Namen oder Beinamen veröffentlicht hat, in Klammern angegeben werden, gefolgt vom Namen des Autors war bewirkte den Wechsel zB Citrus auranium var. grandis L, wenn sie in den Rang einer Art erhoben wird, wird sie zu Citrus grandis (L) Obseck. Hier ist L der erste Autor und Osbeck hat es geändert.

Wenn eine Unterteilung einer Gattung oder Art auf eine andere Gattung übertragen oder unter einen anderen Gattungsnamen gestellt wird (Artikel 54 und 55), wird sie wie folgt geschrieben:

(i) Saponaria-Schnitt-Vaccaria DC, wenn sie auf Gypsophila übertragen wird, es becju.es Gypsophila sec. vaccaria (DC) Godr.

(ii) Limonia aurantifolia Christm, wenn sie auf Citrus übertragen wird, wird sie zu Citrus aurantifolia (Christm) Swingle.

Bei infraspezifischen Veränderungen ist es Alysicapus nummularifolius DC, reduziert zur Varietät wird es zu Alysicapus viginalis var. nummularifolius (DC) Baker.

Die Namen zweier Autoren sind durch ex. wenn der Erstautor einen Namen vorschlug, aber nur vom Zweitautor gültig veröffentlicht wurde, der Erstautor nicht alle Anforderungen des Kodex erfüllt, z.

Cerasus cornuta Mauer ex. Royle. Wenn zwei oder mehr Autoren eine neue Art veröffentlichen, werden ihre Namen durch et verknüpft, z. B. Delphinium viscosum Hook.F. et Thomson. Wenn der erste Autor eine neue Art oder einen neuen Namen in einer Veröffentlichung eines anderen Autors veröffentlicht, wird in verwendet, z. B. Carex kashmirensis Clarke in Hook. F, das bedeutet, dass Clarke die neue Art in Hooker's Flora of British India veröffentlicht hat.

Die Namen zweier Autoren werden mit emend (emendavit) oder Person, die die Diagnose oder Umschreibung eines Taxons ergänzt oder korrigiert, verknüpft, ohne den Typ zu ändern, z. B. Phyllanthus Linn, emend. Mull.

Wenn bereits ein Name vorgeschlagen wurde, aber vor 1753, dh dem Beginn des Binomialsystems, wird der Name des Autors in Klammern ([ ]) gesetzt, zB Lupinus [Tourne] Linn, hier schlug Tournefort den Namen 1719 vor , dh vor 1753 (Species Plantarum).

In der Zitierung des infraspezifischen Taxons werden beide Behörden als Acasia nelotica (Linn) Del. ssp indica (Benth) bezeichnet. Im Fall von Autonym trägt das infraspezifische Epitheton nicht den Namen des Autors, da es auf demselben Typus basiert wie die Art, z. B. Acacia nelotica (Linn.) Del. ssp nelotica.

Veröffentlichung von Namen:

Der Name eines Taxons sollte vor seiner wirksamen Veröffentlichung bestimmte Anforderungen erfüllen, z.

(a) sp. nov (Art Nova) für eine neue Art

(b) Comb, nov (Kombination nova) für die Änderung des Beinamens des Basionyms Der Name des ursprünglichen Autors sollte in Klammern stehen.

(c) nom. nov (Nomen novum), wenn der ursprüngliche Name vollständig ersetzt wird.

Der Name der neuen Taxa sollte eine lateinische Diagnose haben, d. h. eine Übersetzung aller Merkmale in lateinischer Sprache.

Holotypus sollte bezeichnet werden. Der Name des neuen Taxons ist nur gültig, wenn der Typus des Namens nach dem 1. Januar 1990 erwähnt wird. Der Name des Taxons, dessen Typus ein Exemplar oder eine unveröffentlichte Abbildung des Herbariums oder der Institution ist, in der der Typus aufbewahrt wird, muss angegeben werden.

(4) Nach dem 1. Januar 1996 sollte der Name eines neuen Fossilientaxons von einer lateinischen oder englischen Charakterbeschreibung begleitet werden.

Artikel 32, 1-2 oder Tokyo Code (ICBN) wird geändert, da neue Namen von Pflanzen und Pilzen registriert werden müssen, um nach dem 1. Januar 2000 gültig veröffentlicht zu werden.

Ablehnung von Namen:

Die Regeln für die Ablehnung von Namen sind:

(i) Nomen nudunm (nom. nud):

Name ohne Beschreibung, ohne Typisierung und lateinische Diagnose etc. wird abgelehnt.

Die botanische Nomenklatur erlaubt kein Tautonym (Wiederholung des Gattungsnamens), z. B. Malus malus. Die Wiederholung eines bestimmten Epithetons in einem infraspezifischen Epitheton stellt kein Tautonym dar.

Wird einem anderen Taxa ein bereits vorhandener Name erneut gegeben, so wird das spätere Homonym verworfen.

(iv) Nomen ambiguum (nom. ambig):

Der Name wird abgelehnt, wenn er von verschiedenen Autoren in unterschiedlichem Sinne verwendet wird.

(v) Nomen confusum (nom. confus):

Der Name sollte nicht verwirren.

(vi) Nomen dubium (nicht dub):

Auch unseriöser Name, d.h. bei unsicheren Anwendungen, wird abgelehnt.

Namen verschiedener taxonomischer Gruppen basieren auf der Typmethode.

Die Prinzipien und Artikel der ICBN sehen vor, dass alle taxonomischen Gruppen auf Nomenklaturtypen basieren, was bedeutet, dass alle Namen dauerhaft mit einem als Typ bezeichneten Taxon oder Exemplar verbunden sind. Bei Arten (und infraspezifischen Taxa) ist der Typ ein Exemplar oder unter Umständen nur eine Illustration. Der Name des Erstautors ist beizufügen.

Namen der Taxa oberhalb der Artenebene, dh Sektion, Untergattung, Gattung, Stamm und Familie usw., basieren auf dem Namen des unmittelbar nächstniedrigeren Taxons, auf dem die Gruppe ursprünglich basierte, dh Lamiaceae basierte auf der Gattung Lamium. Orchidaceae basierte auf der Gattung Orchis etc.

Wenn eine neue Art beschrieben wird, hat der Autor einer neuen Art ein oder mehrere Exemplare mit Merkmalen, die charakteristisch genug sind, um in neue Arten unterteilt zu werden.

Verschiedene Arten von Typen:

Einzelexemplar, kann eine ganze Pflanze oder ein Teil davon sein, mit dem der Name des Taxons dauerhaft verbunden ist, wird als Holotyp bezeichnet.

Fragmente derselben Pflanze, aus der der Holotyp hergestellt wird, oder Pflanzen mit derselben Feldnummer sind Isotypen.

Andere Exemplare als Holotyp und Isotyp werden als Paratyp bezeichnet. Das Exemplar kann eine andere Feldnummer tragen, da es von verschiedenen Sammlern an verschiedenen Orten gesammelt wurde.

Das Exemplar, das die Grundlage für ein neues Taxon bildet, wenn vom Autor kein Holotyp angegeben wird, wird als Syntyp bezeichnet. Wenn der Autor Sammlungen von verschiedenen Orten und von verschiedenen Sammlern studiert und beschließt, eine neue Art zu etablieren, alle als Typen bezeichnet, werden alle diese Exemplare zu Syntypen.

Es wird als Holotyp ausgewählt, wenn entweder ein früher bezeichneter Holotyp verloren ging oder zerstört wurde oder der Holotyp nie benannt wurde und aus dem Isotyp, Paratyp oder Syntyp ein Exemplar von einem Spezialisten als Typ ausgewählt wird.

Wenn Holotyp, Isotyp, Paratyp oder Syntyp verloren geht oder nicht verfügbar ist, wird ein Neotyp aus anderen Exemplaren ausgewählt, um als Typ zu dienen. Einige Taxonomen nennen es Standardexemplar.

Wenn kein Originaltypmaterial verfügbar ist und ein Exemplar aus einer Typlokalität gesammelt wird, wird es als Typus ausgewählt, wird es Topytyp genannt.

Das Exemplar wird als interpretativer Typ ausgewählt, wenn der Holotyp, Lektotyp, Neotyp usw. nicht effektiv identifiziert werden konnte, um das Taxon zu benennen, es wird Epityp genannt.

Prioritätsprinzipien:

Prioritätsprinzipien befassen sich mit der Auswahl eines einzigen korrekten Namens einer taxonomischen Gruppe. Nur legitime Namen sollten beibehalten werden, während die unrechtmäßigen Namen zurückgewiesen werden sollten.

Nach Artikel 11-12 Regeln für die Priorität sind:

(i) Jede Familie oder jedes Taxon niedrigeren Ranges mit einer bestimmten Umschreibung, Stellung und Rang kann nur einen richtigen Namen tragen (Art. 11).

(ii) Für jedes Taxon von der Familie bis einschließlich der Gattung ist der korrekte Name der früheste legitime Name, der gültig mit demselben Rang veröffentlicht wurde (Art. 11).

(iii) Ein Name eines Taxons hat keinen Status gemäß diesem Code, es sei denn, er ist gültig veröffentlicht (Art. 12).

(iv) Die Anwendung sowohl der beibehaltenen als auch der abgelehnten Namen wird durch den Nomenklaturtyp bestimmt (Art. 14).

(v) “Wenn ein zur Erhaltung vorgeschlagener Name vom Generalkomitee vorläufig genehmigt wurde, sind Botaniker befugt, ihn bis zur Entscheidung eines späteren Internationalen Botanischen Kongresses beizubehalten”.

Als gültige Namensveröffentlichung gilt in der Regel ab Mai 1753, dem Datum der Veröffentlichung von Species plantarum vol. Ich von Linneaus.

Bei vielen Namen eines Taxons ist der gültige der früheste Name, der als korrekter Name gilt. Die Prioritätsregel verleiht seinem Namen Stabilität.

Das Prinzip, dass das Dienstalter bis zum Datum der gültigen Veröffentlichung festgelegt ist, wird als Prioritätsprinzip bezeichnet.

Nymphea nouchali Burm F. 1768 N. Pubescence Willd 1799 und N. torus Hook T 1872 sind Namen derselben Art, aber wenn die Prioritätsregel angewendet wird, ist der Vorname der richtige Name und die anderen beiden sind Synonyme.

Loureiro beschrieb eine Pflanze und nannte sie 1790 Physkium nataus. A.L.de Jussieu übertrug sie 1828 in die Gattung Vallisneria. Er gab anstelle von Nutans den spezifischen Namen als V. physkium an. Es ist überflüssiger Name. Graebner (1912) beschrieb die gleichen Pflanzen wie V.gigantee und Miki (1934) als V.asiatica. Harg hat beim Studium asiatischer Arten bestätigt, dass all diese Namen synonym sind.

Es existierte keine legitime Kombination basierend auf Physikium natans (Leru). Er machte 1974 V.natans Hara. Der korrekte Name des Exemplars ist jetzt der neuere Name, aber er basiert auf dem frühesten Basionym, andere werden Synonyme sein. V.gigantea und V.asiatica werden als nomenklatorische Synonyme oder homotypische Synonyme bezeichnet. V.gigantea und V.asiatica sind die Namen, die auf verschiedenen Typen basieren. Solche Synonyme werden als taxonomische Synonyme oder heterotypische Synonyme bezeichnet.

Einschränkungen der Prioritätsprinzipien:

Prioritätsprinzipien beginnen mit der Species Plantarum von Linnaeus, die am 1-5-1753 veröffentlicht wurde.

2. Nur auf Familienrang beschränkt:

Dieses Prinzip gilt nicht über den Familienrang.

3. Der korrigierte Name sollte nicht außerhalb des Rangs stehen. Nur wenn ein korrekter Name im Taxon nicht vorhanden ist, ist eine Kombination mit einem anderen Rang zulässig.


Ein paar schlechte Wissenschaftler drohen, die Taxonomie zu stürzen

Stellen Sie sich vor, Sie werden von einer afrikanischen Spuckkobra gebissen. Diese Reptilien sind aus mehreren Gründen eine schlechte Nachricht: Erstens spucken sie und schießen einen starken Cocktail aus Nervengiften direkt in die Augen ihrer Opfer. Aber sie kauen auch herum und verwenden ihre Reißzähne, um einen bösen Biss zu liefern, der zu Atemversagen, Lähmung und gelegentlich sogar zum Tod führen kann.

Bevor Sie auf der Suche nach Antivenin ins Krankenhaus eilen, sollten Sie genau nachschauen, mit welcher Art von Schlange Sie es zu tun haben. Aber die Ergebnisse sind verwirrend. Laut dem offiziellen Verzeichnis der Artennamen, das von der  International Commission of Zoological Nomenclature (ICZN) verwaltet wird, gehört die Schlange zur Gattung Spracklandus. Was Sie nicht wissen, ist, dass fast keine Taxonomen diesen Namen verwenden. Stattdessen verwenden die meisten Forscher den inoffiziellen Namen, der in Wikipedia und den meisten wissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln auftaucht: Afronaja.

Das mag nach Semantik klingen. Aber für Sie könnte es den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. “Wenn du ins Krankenhaus gehst und sagst, die Schlange, die dich gebissen hat, heißt Spracklandus, bekommen Sie vielleicht nicht das richtige Antivenin,”, sagt Scott Thomson, ein Herpetologe und Taxonom am Brazil’s Museum of Zoology an der University of São Paulo. Schließlich “der Arzt ist kein Herpetologe … er ist eine medizinische Person, die versucht, Ihr Leben zu retten.”

Eigentlich, Spracklandus ist das Zentrum einer hitzigen Debatte in der Welt der Taxonomie, die dazu beitragen könnte, die Zukunft eines ganzen wissenschaftlichen Bereichs zu bestimmen. Und Raymond Hoser, der australische Forscher, der gab Spracklandus seinen offiziellen Namen, ist eine der Hauptfiguren in dieser Debatte.

Den Zahlen nach ist Hoser ein Kenner der Taxonomie. Allein zwischen 2000 und 2012 nannte Hoser drei Viertel aller neuen Gattungen und Untergattungen von Schlangen insgesamt, er nannte über 800 Taxa, darunter Dutzende von Schlangen und Eidechsen. Aber prominente Taxonomen und andere Herpetologen, darunter mehrere, die für diesen Artikel interviewt wurden, sagen, dass diese Zahlen irreführend sind.

Ihnen zufolge ist Hoser überhaupt kein produktiver Wissenschaftler. Was er wirklich beherrscht, ist eine ganz bestimmte Art von wissenschaftlichem "Verbrechen": taxonomischer Vandalismus.

Um das Leben auf der Erde zu studieren, braucht man ein System. Unsere ist die Linné-Taxonomie, das Modell, das 1735 vom schwedischen Biologen Carl Linnaeus ins Leben gerufen wurdeHomo sapiens. Wie das Dewey-Dezimalsystem einer Bibliothek für Bücher ermöglicht dieses biologische Klassifikationssystem Wissenschaftlern auf der ganzen Welt seit fast 300 Jahren, Organismen ohne Verwirrung oder Überschneidungen zu untersuchen.

Aber wie jede Bibliothek ist die Taxonomie nur so gut wie ihre Bibliothekare—und jetzt drohen ein paar abtrünnige Taxonomen, die Fehler innerhalb des Systems aufzudecken. Taxonomische Vandalen, wie sie in der Fachwelt genannt werden, sind diejenigen, die benennen Dutzende neuer Taxa, ohne ausreichende Beweise für ihre Funde vorzulegen. Wie  Plagiate, die versuchen, die Arbeit anderer als ihre eigenen auszugeben, verwenden  diese nach Ruhm strebenden Wissenschaftler die Originalforschung anderer’, um ihre sogenannten “Entdeckungen” zu rechtfertigen

“Es ist eine unethische Namensbildung, die auf der Arbeit anderer Leute basiert,”, sagt Mark Scherz, ein Herpetologe, der kürzlich eine neue Art von Fischschuppengecko  Namen  “Es ist dieser Mangel an ethischer Sensibilität, der dieses Problem verursacht.”

Das Ziel von taxonomischem Vandalismus ist oft Selbstverherrlichung. Selbst in einem so unglanzvollen Bereich gibt es Prestige und Belohnung und mit ihnen die Versuchung, sich schlecht zu benehmen. “Wenn Sie eine neue Art benennen, ist sie bekannt,” Thomson. “You get these people that decide that they just want to name everything, so they can go down in history as having named hundreds and hundreds of species.”

Taxonomic vandalism isn’t a new problem. “Decisions about how to partition life are as much a concern of politics and ethics as of biology,” two Australian biologists wrote in a June editorial in the journal Nature on how taxonomy’s lack of oversight threatens conservationThey argued that the field needs a new system, by which the rules that govern species names are legally enforceable: “We contend that the scientific community’s failure to govern taxonomy … damages the credibility of science and is expensive to society."

But the problem may be getting worse, thanks to the advent of online publishing and loopholes in the species naming code. With vandals at large, some researchers are less inclined to publish or present their work publicly for fear of being scooped, taxonomists told me. “Now there’s a hesitation to present our data publically, and that’s how scientists communicate,” Thomson says. “The problem that causes is that you don’t know who is working on what, and then the scientists start stepping on each other’s toes.”

Smithsonian.com spoke with some of these alleged vandals, and the scientists trying to stop them and save this scientific system.

In 2012, Hoser dubbed this species Oopholis adelynhoserae. According to other taxonomists, it is actually the New Guinea crocodile, Crocodylus novaeguineae. (Wikimedia Commons)

If you’re a scientist who wants to name a newly discovered form of life, your first step is to gather two to three lines of evidence—from DNA and morphology, for example—that prove that you’re dealing with something new to science. Then you have to obtain a holotype, or an individual of the species that will serve as an identifier for future researchers. Next you’ll write up your paper, in which you describe your discovery and name it according to taxonomic naming conventions.

Finally, you send your paper off to a scientific journal for publication. If you are the first to publish, the name you’ve chosen is cemented into the taxonomic record. But that last step—publication—isn’t easy. Or at least, it isn’t supposed to be. In theory, the evidence you present must adhere to the high scientific and ethical benchmark of peer-review. Publication can take months, or even years.

However, there’s a loophole. The rules for naming a new animal taxon are governed by the ICZN, while the International Association for Plant Taxonomy (IAPT) governs plants. And while the ICZN requires that names be published, as defined by the commission’s official Code, “publishing” doesn’t actually require peer-review.

That definition leaves room for what few would call science: self-publishing. “You can print something in your basement and publish it and everyone in the world that follows the Code is bound to accept whatever it is you published, regardless of how you did so,” Doug Yanega, a Commissioner at the ICZN, told me. “No other field of science, other than taxonomy, is subject to allowing people to self-publish.”

Thomson agrees. “It’s just become too easy to publish,” he says.

Warum nicht? When the Code was written, the technologies that allow for self-publishing simply didn’t exist. “The Code isn’t written under the assumption that people would deliberately try to deceive others,” Yanega says. But then came the advance of desktop computing and printing, and with it, the potential for deception.

Moreover, the ICZN has no actual legal recourse against those who generate names using illegitimate or unethical science. That’s because the Code, which was last updated in 1999, was written to maintain academic freedom, Yanega says. As the Code reads: “nomenclatural rules are tools that are designed to provide the maximum stability compatible with taxonomic freedom.”

Vandals have zeroed in on the self-publishing loophole with great success. Yanega pointed to Trevor Hawkeswood, an Australia-based entomologist accused by some taxonomists of churning out species names that lack scientific merit.  Hawkeswood publishes work in his own journal, Calodema, which he started in 2006 as editor and main contributor. 

“He has his own journal with himself as the editor, publisher, and chief author,” Yanega says. “This is supposed to be science, but it’s a pile of publications that have no scientific merit.” (In response to questions about the legitimacy of his journal, Hawkeswood delivered a string of expletives directed towards his critics, and contended that Calodema has “heaps of merit.”)

Raymond Hoser also owns his own journal, the Australasian Journal of Herpetology (AJH). AJH has faced similar criticism since it was launched in 2009, despite claims by Hoser that the journal is peer-reviewed. “Although the AJH masquerades as a scientific journal, it is perhaps better described as a printed ‘blog’ because it lacks many of the hallmarks of formal scientific communication, and includes much irrelevant information,” wrote Hinrich Kaiser, a researcher at Victor Valley College in California, and colleagues in the peer-reviewed journal Herpetological Review.

Publications like these let bad science through, taxonomists say. According to them, vandals churn out names of so-called “new species” in their journals, often when the scientific evidence to support a discovery is lacking. And if the names are properly constructed and accompanied by characteristics that are “purported” to distinguish the species, they become valid under the Code. “As long as you create a name, state intention that the name is new, and provide just the vaguest description of a species, the name is valid,” Scherz says.

Hoser, for his part, doesn’t see a problem. “People complain that we name too much stuff,” he told me. “But that’s bullsh*t. There’s a lot out there.”

Like a phylogenetic tree, a cladogram illuminates relationships between groups of animals. (Wikimedia Commons)

Taxonomic vandalism usually isn't subtle. Oftentimes, vandals will explicitly steal others’ science to support their so-called "discovery," taxonomists told me. "They don’t do any of the research, they don’t own any of the research,” as Thomson puts it. One of the most common lines of evidence they steal is what's known as the phylogenetic tree. 

Phylogenetic trees, not unlike family trees, reveal how different animal specimens are related to each other based on their genetics specimens that are genetically similar are grouped together. In some cases, those groupings represent species that have yet to be named, which scientists call “candidate species.” Researchers commonly publish phylogenetic trees on the road to discovering a new species, and then use those published trees as evidence for that species’ uniqueness.

However, gathering enough evidence to make a discovery can take months or even years. Meanwhile, culprits like Hoser swoop in. Once the tree is publically available, vandals use it as evidence to justify a “discovery,” which they quickly publish in their personal journals. “Vandals go through literature and comb through phylogenetic trees, find a group in the phylogenetic tree that could be named, and quickly give it a name,” Scherz said.

It’s difficult to pinpoint the total number of species named by vandals, but Thomson estimates there are tens of thousands. Hoser readily admits that he has used this approach to name tens—if not hundreds—of taxa. “I managed to name about 100 genera [of snakes] by basically looking at phylogenetic trees,” Hoser said. Among them was the African spitting cobra, Spracklandus.

Another approach is based on a theory called “allopatric speciation,” or the evolution of new species through geographic isolation. 

The theory states that when animal populations are physically separated without opportunities to interbreed, they can grow genetically distinct. Over time, the populations can become separate species—meaning, in simplistic terms, that they can’t successfully reproduce with each other. This is a widely-accepted theory, but not proof in itself. Without DNA samples and a detailed examination of several individuals from each population, it’s not so much a discovery as it is a clue.

Taxonomic vandals have been known to take full advantage of this theory to make “discoveries,” says Kaiser. To find and name new species, they will search for geographic barriers that cut through the range of an existing species, such as rivers or mountains. If the species populations look different on either side of the barrier—on one side they’re red and on the other side they’re blue, for example—vandals will automatically declare them two separate species.

“Taxonomic vandals are saying that these are two separate…[species]…but they really have no scientific underpinning of that statement,” Kaiser said of this approach. Hoser, Kaiser writes, uses both existing phylogenetic trees and allopatric speciation to justify generating "new" species names.

For his part, Hoser maintains that the distinctions are often self-explanatory. “Sometimes it's so bloody self-evident that you don't need to resort to molecular-f***ing-genetics and DNA to work out the difference,” Hoser said. “It's like working out the difference between an elephant and a hippopotamus—they’re obviously different animals. You don’t need to be a Rhodes Scholar to figure out the difference.”

His colleagues disagree. “He puts the name on straight away without any evidence,” says Thomson of Hoser. “It’s like throwing darts at a dart board with his eyes closed, and every now and then he hits a bull’s-eye.”

In 2009, Hoser petitioned the ICZN to redefine the lethal Western Diamondback rattlesnake (Crotalus atrox) as the holotype for a new genus he proposed naming "Hoserea" after his wife. He was declined. (Rolf Nussbaumer Photography / Alamy)

While the ICZN doesn’t have the power to regulate these problems, that doesn’t mean individual taxonomists are sitting quietly by.

The scientific community often opts collectively to reject the names that vandals ascribe, even if they’re technically Code-compliant, according to several taxonomists I spoke with. Strictly speaking, this is against the rules of the Code—the names are official, after all. But according to Wolfgang Wüster, a herpetologist at Bangor University, many herpetologists “are scientists first and nomenclaturists second.”

Kaiser, Wüster and other taxonomists have been leading the fight to stamp out vandalism within herpetology. “The scientific community currently appears almost unanimous in their approach not to use Hoser’s nomenclature,” Wolfgang Denzer, a herpetologist, wrote in a critical review of Hoser’s conquests in the open access, peer-reviewed journal Bonn zoological Bulletin.

As stated, many herpetologists refuse to use the name Spracklandus, a name they say is a product of vandalism. Instead they use Afronaja, the name coined by scientists who first published data, which, taxonomists say, Hoser scooped. Unfortunately, this results in what taxonomists call “parallel nomenclature”: when a single taxon is known by more than one name.

Parallel nomenclature is exactly what the Code was intended to prevent.

Und das aus gutem Grund. Confusion created by parallel nomenclature complicates any process that depends on unambiguous species names, such as assigning conservation statuses like “Endangered” or “Threatened.” As the authors write in the Natur editorial, how a species is classified by taxonomists influences how threatened it appears, and thus how much conservation funding it’s likely to receive. As the authors of the editorial write: “Vagueness is not compatible with conservation.”

Parallel nomenclature could also make it more difficult to acquire an export permit for research, taxonomists say. “If you are in one country that uses vandalistic names and try to export an animal, your import and export permits won’t match, which means animals get held up when you cross borders,” Thomson said.

These kind of detrimental consequences—for science and conservation—are why some scientists are calling for a more dramatic solution: revising the Code itself.

A table of "amphibia" from Carl Linnaeus' Systema Naturae. (Carl Linnaeus / Wikimedia Commons)

The boycott against Hoser’s names remains widespread and “undeniably effective,” Yanega says. So effective, in fact, that Hoser submitted a request to the ICZN in 2013, in which he asked the commission to publicly confirm the validity of the name Spracklandus—a name that is already valid by the rule of the Code.

“He was upset by the boycott,” Yanega says, adding that Hoser was seeking validation from the commission.

“The Commission is asked to rule on these seemingly routine matters because widely promulgated recommendations by some herpetologists to use … Afronaja … instead has resulted in instability in nomenclature,” the case reads.

But the case isn’t just about one genus, one name, and one vandal, say the taxonomists I spoke to. “It’s a test of not only which names are going to stand, but also a test—which is how I see it and my colleagues see it—of scientific integrity,” Kaiser says.

It’s still unclear which way the commission will rule, Yanega says. “It depends on how objective we have to be and how well-phrased the question is before us.” If the question, which is still formulating through internal debate, is whether Hoser’s name is destabilizing taxonomy—that is, phrased as a technical, but not ethical, question—the commission will likely rule against him, Yanega adds.

But it’s possible that the scales may tip the other way, Yanega says. And if they do tip in favor of Hoserherpetologists I spoke to said that they would have no choice but to abandon the Code altogether. “The rumors among herpetology are that if the Commission rules in Hoser’s favor, then it’s over,” Sherz said. “Then we drop the Code and make our own, because it just can’t work like this.”

The authors of the Natur editorial offer up a solution: move the code under a different purview. Specifically, they suggest that the International Union of Biological Sciences (IUBS)—the biology branch of the International Council for Sciences—should “take decisive leadership” and start a taxonomic commission. The commission, they propose, would establish hardline rules for delineating new species and take charge in reviewing taxonomic papers for compliance. This process, they say, would result in the first ever standardized global species lists.

"In our view, many taxonomists would welcome such a governance structure,” the authors write. “Reducing the time spent dealing with different species concepts would probably make the task of describing and cataloguing biodiversity more efficient.”

But, barring that, a revision of the Code is unlikely to happen anytime soon, Yanega told me. Because the ICZN strives to act in everyone’s best interest, any change requires consensus across the taxonomic community. “Everything is done with some level of cooperation and consensus,” he said. “We would indeed be willing to change the rules, if we could ever get the community to come to a consensus as to how the rules should be changed.” So far, that hasn’t happened.

Part of the problem is that most branches of taxonomy aren’t impacted as heavily as herpetology, where many prominent vandals operate. That’s because herpetology is home to thousands of undescribed species, so there’s plenty of low hanging fruit for vandals to pick. Moreover, “herpetology maybe does attract more interesting characters than other branches of science,” says Wüster. “Reptiles are kind of pariahs of the animal world”—as are some of the people who study them, it would appear.

“Other disciplines within taxonomy don’t have the same sorts of problems with these same sorts of people,” Yanega says. If scientists who study birds and fish, for instance, are less exposed to the problem of vandalism, they’re not going to support a stricter Code, he adds: “To them, it sounds like you're being dictatorial or practicing censorship.”

But, at least to the herpetologists I spoke to, that’s a price that researchers should be willing to pay for good science. “This is a compromise where we might have to give up some academic freedom for the sake of the community,” Kaiser says. “This crime needs to be weeded out.”


Blowing Up the Cambrian Explosion

In reality, phyla are defined by more than body plans. They’re often considered to be distinctive groups of organisms that arose within a particular stretch of 5 to 20 million years during the early Cambrian Period, which started more than 500 million years ago. The sudden burst of diversity during this time is often referred to as the “Cambrian explosion,” and as James Valentine, professor emeritus of biology at the University of California, Berkeley, once explained, it’s thought to have occurred because the lack of animal biodiversity up to that point was unique in the history of life. Some say that abrupt climatological or geological shifts were important, too — but whatever the exact trigger, the way that evolution altered species back then was seemingly different from the way it alters them now.

But more recent data have countered this idea that there was something special about the diversification of life a half-billion years ago. The discovery of new fossils that sit on the “stems” of currently recognized phyla show that the so-called body plans actually arose stepwise over time. Their apparent morphological distance from one another could therefore be purely an artifact of fossilization and extinction, without being representative of unique biological processes. Some biologists, like the paleogenomics researcher David A. Gold at the University of California, Davis, have proposed that what happened in the early Cambrian was less an “explosion” than the ignition of a “long fuse” of biological innovation. Others argue for a series of pulses of diversification.

One thing is clear: The phyla didn’t all pop into existence at the same time. Cnidarians, for example, had already split into the lineages we recognize as classes before echinoderms came onto the scene. As a 2019 paper in Nature Ecology and Evolution pointed out, there is more divergence between those cnidarian classes — which include the Scyphozoa (jellyfish), the Cubozoa (box jellies), the Anthozoa (sea anemones, corals, sea pens), and the highly diverse Hydrozoa — than between humans and sea urchins.


Wichtige Punkte

  • Categories within taxonomic classification are arranged in increasing specificity.
  • The most general category in taxonomic classification is domain, which is the point of origin for all species all species belong to one of these domains: Bacteria, Archaea, and Eukarya.
  • Within each of the three domains, we find kingdoms, the second category within taxonomic classification, followed by subsequent categories that include phylum, class, order, family, genus, and species.
  • At each classification category, organisms become more similar because they are more closely related.
  • As scientific technology advances, changes to the taxonomic classification of many species must be altered as inaccuracies in classifications are discovered and corrected.

Classification of Algae

A generally agreed classification of algae recognizes nine broad taxonomic groups, called Divisions. These are Chlorophycophyta, Xanthophycophyta, Bacillariophycophyta, Phaeophycophyta, Rhodophycophyta, Chrysophycophyta, Euglenophycophyta, Cryptophycophyta and Pyrrophycophyta.

Among these, the members of the first five Divisions are distinctly plant-like organisms, but the others, particularly the flagellates, have some animal-like characters. For example, Euglena is included both in algae and in the protozoa under the class Phytomastigophora.

The major characteristics of taxonomic significance used in the classification of algae have been tabulated in Table 5.2.

These characteristics include the photosynthetic pigments, nature of photosynthetic reserve materials, the composition of cell wall or absence of cell wall, cellular and thallus morphology and reproductive behaviour.

Some representative genera of the different algal groups are named in Table 5.3:

The algae are polyphyletic in origin. Several independent evolutionary lines have resulted in their development. One such line evolved into the green algae which include both unicellular representatives and multicellular filamentous or parenchymatous forms.

The primitive members, like Chlamydomonas and related genera, are provided with features such as eye-spot and contractile vacuoles which are reminiscent of protozoal characters. The green algae with chlorophyll a and b are possible progenitors of green plants. The red algae represent a different line of evolution.

The absence of any motile cells in their life-cycle and presence of phycobiliproteins are unique features of the red algae. However, they share these two characters with the cyanobacteria. The brown algae, together with the diatoms and golden-brown algae seem to have originated in a separate evolutionary line. The euglenoids are closer to the flagellated protozoa, but are also related to the primitive green algae.


The CATE Project

It is inconceivable that the more radical facets of a unitary taxonomy would be acceptable to the taxonomic community, in particular its mandatory aspects, without a demonstration that the taxonomy of a significant group could be mounted at a single site. Likewise, it remains to be shown that a viable Web environment can be constructed in which taxonomy can be pursued. We also suspect that the funding for unitary taxonomies, as well as the essential commitment by major institutions, would demand proof of principle. The goals of the CATE project are to develop one-stop taxonomic Web resources for two significant (> 1000 species) groups of plants and animals, and to develop the software resources to allow new taxonomic hypotheses to be advanced within the site. In addition, it is hoped that the project will flag up any unanticipated problems and issues, as well as demonstrating to the generators and users of taxonomy the benefits of simplified access to systematic resources. Although the taxon treatments that will be mounted will be the equivalent of a first Web revision, it will of course have none of the special nomenclatural privileges of unitary taxonomies proposed above, and similarly any new taxonomic hypotheses would need to comply with the Codes as currently formulated. Yet we hope it will be a test case for the feasibility, advantages, and disadvantages of moving away from distributed taxonomies.

The project acronym stands for C reating a Taxonomic E -science and is funded by the UK's Natural Environment Research Council's E-Science Program. It is a consortium led by the Natural History Museum (NHM), London, and including the Royal Botanic Gardens, Kew (RBGK), and Oxford University. The NHM is responsible for the animal exemplar group, the Sphingidae (hawk moths, Lepidoptera) RBGK is responsible for the plant exemplar group, part of the Araceae (aroids) whereas software development is led by Oxford. The project began in early 2006 with material to be displayed on the Web as it is produced (the first substantial upload will take place in early 2007 online appendix section 11).

The two exemplar taxonomic groups were chosen to be of a feasible size to tackle with the resources available in the project, and to be groups for which a relatively mature taxonomy already existed ( Mayo et al., 1997 Kitching and Cadiou, 2000). A plant and animal group were chosen to reflect the two different International Codes and their associated taxonomic traditions. The two groups differ considerably in the kind of material normally included in a standard revision. For the Sphingidae (as for most Lepidoptera), there is not the tradition of producing dichotomous keys, and instead diagnosis and identification typically relies on a text description, illustration of wing patterns, and illustrations of male and female genitalia. In contrast, aroid taxonomy requires a text description and a dichotomous key, ideally with illustrations of flower and leaf morphology ( Mayo et al., 1997 Croat, 2004).

The Web revision for each taxon will consist of a series of “pages” for each taxonomic concept. A species page for a hawk moth will consist of a series of photographs of male and female specimens, both uppersides and undersides, and photographs of the genitalia. There will be a text description that concentrates on diagnostic features. The location and designation of type material will be described, as well as proposed synonymy. At least within the current project the distribution of the species will be given at the country/major region level using the standardized codes developed by Biodiversity Information Standards ( Brummitt et al., 2001). There will be a section on biology that will initially include, where known, food plant and phenology, and any other major feature of the taxon. We hope to supplement this data with links to external sources of data, such as the project to barcode the Sphingidae of the world (http://www.lepbarcoding.org). The species pages for the aroids will also consist of a text description and diagnosis, and illustrations where appropriate of herbarium sheets, living specimens, and drawings of diagnostic features. Information on habitat, altitudinal range, and flowering phenology will also be provided, as will proposed synonymy and the location of type specimens. All species will be keyed using interactive keys. Where necessary, the author of the species page can add comments describing the basis for his or her decisions.

The initial goal of the project is to mount a first Web revision, though this will largely reflect the current taxonomy of each group rather than incorporating new research. This taxonomy will then be available for review and revision by the hawkmoth and aroid communities and, indeed, anyone else. Changes, such as new species and synonymies, will take the form of submitted contributions in the form of pages, which will then be made available on the site for a period of review and comment. An editorial committee independent of the authors will then make the final decision as to what enters the consensus, a process akin to the standard peer review system common to all the sciences. The next edition of the Web taxonomy will include both the consensus taxonomy and all alternative hypotheses. All previous editions of the taxonomy will be archived and accessible on the Web site.

The structure of each Web site consists of an underlying database and a software application that makes the data available as Web pages. Users are, by default, directed to the consensus classification, but are able to view alternative hypotheses, proposed changes and previous Web taxonomies where they exist, aspects of the Web site that should be particularly attractive to specialist users.

Users will be able to register and propose changes to the current consensus classification. Changes could include adding new information to an existing taxon page or defining new taxonomic hypotheses. Taxonomists will be able to develop a proposal using resources available within the site, and, when complete, submit it for Web review. Before successful submission, the software will ensure that a set of minimum criteria are fulfilled for example, a new species requires a diagnosis, designation of type specimen, etc.

Once a proposal has been submitted to the Web revision, it is available for other users to review, in an open process. After a sufficient period of review, the editors will examine the submission and the reviews, and decide whether the changes should be incorporated into the consensus classification and provide an explanation of why the new taxonomic hypothesis was or was not included.

One of the goals of unitary taxonomies is to increase the engagement of the broader biological community with the taxonomic process, and to produce a biologically richer information source than is currently associated with a traditional taxonomic revision. With this aim in mind, users will be able to add information to the species page, whether it is a new image, a fact about the biology of the species, a new distributional record, or indeed anything else. These wiki-like contributions will be accessible from but not part of the formal taxon page. The information they contain may become part of the formal taxon page when it is revised, and after the normal refereeing process. If this happens then the original contribution is referenced, as one would a traditional scientific paper. As with other wikis, people can also comment on contributions.

Finally, the Web pages will link to other resources available on the Web. The common reference may be either the Linnaean binomial or the formally assigned LifeScience Identifier (LSID Clark et al., 2004) if the other resource chooses to use them. In addition to specific links made by the author of each taxonomic hypotheses, further Web resources can be identified by automated search procedures on the model of the iSpecies project (aggregating results from other resources such as search engines) or by interfacing with major biodiversity clearing houses, such as the GBIF project, as they develop. Of course, it is important to distinguish the refereed contents of the taxon Web pages from the material whose relevance to the classification presented in the unitary taxonomy is dependent on the accurate application of the Linnean name or other identifier to the data.

If successful, a unitary taxonomy site on the CATE model should help achieve the following goals. (i) To make it easier for taxonomists to do research and for their research to be more visible. (ii) To maintain the pluralistic model of current distributed taxonomy by ensuring alternative hypotheses about taxa are mounted for future examination, but with the advantage that they are accessible within a single site on the Internet. (iii) To create an enhanced product for the end-users of taxonomy through a dynamically updatable consensus taxonomy, along with the electronic means of navigating among and tracing references between different hypotheses and editions. (iv) To increase the constituency of people assisting the taxonomic enterprise by encouraging wiki-style contributions (with appropriate recognition and reference). (v) To connect taxonomy further with the broader biological community by links to other major resources and by automated search of the Web. (vi) To incorporate an online peer-review system to enhance the scientific authority of the Web site. (vii) To provide a flexible system for online revisionary taxonomy that can be customized through open-standards and protocols and rendered applicable to a diverse spread of taxa.


No funding was obtained for this manuscript.

Mitgliedschaften

Department of Biological Sciences, Goethe University, Institute of Ecology Evolution and Diversity, Max-von-Laue-Str. 13, 60439, Frankfurt am Main, Germany

Senckenberg Biodiversity and Climate Research Centre (BiK-F), Senckenberganlage 25, 60325, Frankfurt am Main, Germany

Genetic Resources Center, National Agriculture and Food Research Organization, 2-1-2 Kannondai, Tsukuba, Ibaraki, 305-8602, Japan

Westerdijk Fungal Biodiversity Institute, Uppsalalaan 8, 3584CT, Utrecht, the Netherlands

Center of Excellence in Fungal Research, Mae Fah Luang University, Chiang Rai, 57100, Thailand

Botanischer Garten und Botanisches Museum, Freie Universität Berlin, Königin-Luise-Straße 6-8, 14195, Berlin, Germany

Departamento de Micologia. Recife, Universidade Federal de Pernambuco, Centro de Biociências, Recife, 50.740-600, Brazil

Royal Botanic Gardens Victoria, Melbourne, Victoria, 3004, Australia

Illinois Natural History Survey, University of Illinois, Champaign, IL, 61820, USA

Ottawa Research and Development Centre, Science and Technology Branch, Agriculture and Agri-Food Canada, 960 Carling Ave, Ottawa, ON, K1A 0C6, Canada

Leibniz Institute DSMZ-German Collection of Microorganisms and Cell Cultures, Inhoffenstrasse 7B, 38124, Braunschweig, Germany

Department of Life Sciences, The Natural History Museum, Cromwell Road, London, SW7 5BD, UK

Comparative Plant and Fungal Biology, Royal Botanic Gardens, Kew, Surrey, TW9 3DS, UK

Jilin Agricultural University, Changchun, Jilin Province, 130118, People’s Republic of China

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Beiträge

MT drafted the manuscript together with all other authors. The authors read and approved the final manuscript.

Korrespondierender Autor


Taxonomic Categories in Order

There are seven taxonomic categories in the Linnaeus hierarchy or classification, which are as follows:

Königreich

This is the first category of the biological classification. The kingdom is the category of closely related organisms. The kingdom is broadly classified into Plantae, Animalia, Fungi, Protista and Monera.
Beispiel : All the animals share some common features like a multicellular organization, heterotrophic mode of nutrition, and collagen in the cell wall. Therefore, the animals belong to the kingdom Animalia.

Stamm

It is the second category of the biological classification, which is a Gruppe of closely related organisms.
Beispiel : Animals along with the birds, mammals will belong to the same phylum Chordaten, as both share a common feature of having a spinal cord.

Klasse

The class is the third category of the biological classification, which comprises of one or more related order.
Beispiel : Like Säugetiere is the class that comprises of related order like:

  • Marsupialia (includes kangaroos)
  • Cetacean (includes Whale)
  • Carnivora (includes lion, tiger etc.)
  • Primata (includes apes and human)

All these four orders, i.e. Marsupialia, Cetacean, Carnivora and Primata, share some common features like the presence of mammary gland und Haar on the skin.

Befehl

The order is the fourth category of the biological classification, which comprises of one or more related families. The carnivorous animals have a common feature like small collar bone, strong senses, und strong teeth.
Beispiel : Felidae (a family that includes dog) and Canidae (a family that includes a cat, fox, wolf etc.) are placed in the same order, i.e. Carnivora (by sharing a common feature of having a carnivorous diet).

Familie

It is the fifth category of the biological classification. The family comprises a group of the related genus. Here, a term (family) indicates the organisms of the same community those have correlated characters.
Beispiel : The genus of cat is Felis, and the genus of the lion is Panthera, whereas both belong to the same family Felidae due to their hyper carnivorous behaviour.

Gattung

The sixth category of the biological classification includes some closely related species that show some similarities among the species of the same genus but differs from the other genus.
Beispiel : Mucor is the genus comprising multiple species that will somehow relate to each other but differ from the other genus like Rhizopus.

Spezies

It is the last category of the biological classification. Species are highly diversified in der Natur. One species can be differentiated from the other by observing differences in morphology and chemical and physical properties. Therefore, each species will show some distinctive feature that will discriminate one species from the other.
Beispiel : Bacillus is a genus that comprises species like Bacillus subtilis, und Bacillus anthracis, which cause different effects on the body.


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In the 18th century Carolus Linnaeus revolutionized the field of natural history by introducing a formalized system of naming organisms, what we call a taxonomic nomenclature. He divided the natural world into 3 kingdoms and used five ranks: class, order, genus, species, and variety. He also introduced the system of binomial nomenclature, in which every species has an internationally recognized two-part name.

Since Linneaus’ time, other ranks have been added to the taxonomic nomenclature system. The major taxonomic ranks are Kingdom, Phylum, Class, Order, Family, Genus, Species. These ranks have been used to describe and understand major animal groups for a long time, and many people are taught about animal natural history through these traditional ranks. We grow up referring birds to “Class Aves,” snakes to “Class Reptilia,” etc.

New understanding of relationships among organisms

Scientific understanding of relationships among organisms has changed dramatically since the time of Linnaeus and classical taxonomy. Scientists now understand that major animal groups are related in ways not anticipated by classical taxonomists. So, for example, we now understand that the bird lineage (Class Aves) shares a more recent ancestor with some modern reptiles (crocodiles) than with others (snakes). Yet both snakes and crocodiles are part of Class Reptilia. Modern taxonomy seeks to represent animal groups in a system that reflects an understanding of their evolutionary relationships – so “Class” Aves comes to sit within “Class” Reptilia.

Reconciling traditional classification and new understanding

The many changes in our understanding of evolutionary relationships among animals have resulted in confusing and conflicting relationships among animal groups defined using ranks. Many scientists agree that ranks are not especially useful concepts in animal taxonomy any longer instead, they argue for a “rank free” classification system. However, ranks remain commonly used and widely recognized “placeholders” in natural history. Even the field of zoology retains a recognition of these classical ranks in the major fields of specialization: ornithology (birds), herpetology (reptiles and amphibians), etc. For this reason, we continue to display them in our classification, while at the same time acknowledging that their usefulness is limited and that they may disappear in the future.

The Animal Diversity Web strives to represent taxonomies that reflect current understanding of evolutionary relationships among animals (see nested hierarchies in the classification tab). In the interest of usability and ease of navigation for our diverse audience, we also retain certain rank labels. As a result, you may find areas of our animal taxonomy where ranks seem to be inconsistently used or contradictory. Please understand this as the unfortunate result of merging two widely used but incompatible systems of classification.